Metacritic – Pressespiegel für Filme, Games und mehr

MetacriticGerade in der Gaming-Szene werden Aufrufe nach geistreicheren Bewertungsmaßstäben (1, 2, 3) oftmals mit dem Argument der Kundennachfrage zerstreut – der Leser wolle penibel über alle Details eines mitunter 60,- Euro teuren Spieles aufgeklärt werden, um abschätzen zu können, ob der Kauf gerechtfertigt ist. Dabei gäbe es so viel einfachere Methoden, sich über die Qualitäten eines Spieles zu informieren, als sich an den wenig kreativen Texten gängiger Publikationen zu ergötzen. Eine davon heißt Metacritic und bietet dem Leser eine englischsprachige Übersicht über die Resonanz der Fachpresse zu Filmen, Videospielen und anderen Medien.

Ähnlich dem rein an Videospiele gerichteten Portal GameRankings und der Filmseite RottenTomatoes ermittelt Metacritic einen Durchschnittswert für die genannten Medien, der auf den Bewertungen von internationalen, anerkannten Publikationen basiert. Getreu dem Motto „Keeping score of entertainment“ sammeln sich die Betreiber sämtliche Punkt-, Prozent- und Sternewertungen von Online- und Print-Anlaufstellen heraus und verrechnen diese in einen Metascore. Dazu gibt es dann immer noch einen kurzen Auszug aus dem Fazit der jeweiligen Redakteure, sowie einen Verweis auf entsprechende Webseite (sofern existent). Die Vorteile für Metacritic-Leser liegen auf der Hand: Statt der Meinung eines Film- oder Videospielkritikers erhält man die Meinungen von mitunter hunderten von Publikationen auf einen Blick. Dadurch ergibt sich eine deutlich zuverlässigere Qualitätstendenz eines einzelnen Mediums und man erspart sich stundenlange Recherchen zu einzelnen Kritiken bzw. deren mitunter lustlos niedergeschriebenen Inhalt. Für alle, die sich nicht nur für aktuelle Neuerscheinungen sondern auch Klassiker interessieren, bietet Metacritic zudem entsprechende Toplisten für Filme und Videospiele an.

Viel Spaß mit diesem informativen Internetportal!

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